Die Natur mitnehmen

Der Mensch hat eine besondere Beziehung zur Farbe Grün. Grün im Straßenverkehr bedeutet eine Erlaubnis, wie beispielsweise bei den Ampeln. Bestimmte Flächen, wie Schultafeln und auch Kleidung in den Operationssälen, sind grün. Das hängt damit zusammen, dass Grün keine Nachbilder erzeugt, wenn die Chirurgen vorher auf meist Rot gesehen haben, und Grün nicht so reflektiert.

Grün in der Natur

Vielleicht hängt die Wirkung von Grün damit zusammen, dass die Menschen in früherer Zeit sehr von Grün umgeben waren. Sobald im Frühling alles wieder sprießt, ist außerhalb der Ortschaften Grün in allen Schattierungen zu sehen. Das Laub jeder Baumart weist ein anderes Grün auf, jede Grasart gibt einen anderen Ton auf der Wiese. In Verbindung mit den verschiedenen Blüten und auch Früchten kann man sich bei einem Spaziergang kaum sattsehen an dieser Farbenpracht.

Auch in der Wohnung kann man sich grüne Oasen schaffen, aber meist hat man nicht so viel Platz, um sich wirklich große Pflanzen, die dann auch mal eine gewisse Höhe erreichen können, oder viele verschiedene Pflanzen, die dann eine größere Fläche benötigen, hinzustellen.

Die Natur ins Haus holen

Vielleicht möchte man das, was man im Wald, in einem Park oder in anderen Gebieten, in denen man auf Pflanzen trifft, mit nach Hause nehmen. Hier stößt man schon direkt an Grenzen. Gefühlt fast jeder schöne Landstrich steht unter Naturschutz oder ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Hier darf man auf keinen Fall etwas aus der Natur entnehmen. Hat man kein Schild gesehen, heißt das aber noch lange nicht, dass man fein raus ist und sich einfach mal ein paar Pflanzen ausgraben oder Zweige abmachen kann. Vielleicht befindet man sich auf Privatbesitz oder hat schlichtweg die Hinweisschilder übersehen. Daher sollte man außerhalb seines eigenen Gartens alles stehen und wachsen lassen.

Es gibt weitaus bessere Möglichkeiten, sich die Natur mit nach Hause zu nehmen. Also: den Schuh geschnürt, den Rucksack gepackt und vor allem: Die Kamera mitgenommen!

Für den Anfang reicht vielleicht noch, das Smartphone mitzunehmen und damit aufzunehmen, was einem an Grün oder anderen Farben entgegenlacht. Aber bei Landschafts- oder Nahaufnahmen stößt man damit schnell an seine Grenzen. Welche Kamera man sich für Fotografien draußen anschaffen sollte, bespricht man am besten mit einem Fachmann. Der kennt sich aus und kann viele Tipps geben für das richtige Fotografieren.

Man kann ein paar Rehe, die friedlich auf einer Wiese äsen, heranzoomen. Oder man bannt einen rüttelnden Bussard vor dem blauen Himmel auf ein Bild. Ob man einen einzelnen Baum auf einem Hügel fotografiert oder eine Wasseramsel an einem funkelnden Bach – alle diese Fotos kann man sich zu Hause in Ruhe ansehen. Aus den schönsten lassen sich Poster herstellen, um sie an die Wand zu hängen. Ein Bild von einem Wald, der im Frühling Grün in seinen vielen Nuancen zeigt, eignet sich beispielsweise gut fürs Schlafzimmer. Hier kann man sich aber auch ein Sonnenunterganggspektakel mit dem Feuerwerk an Rottönen aufhängen, das man vielleicht bei einer längeren Tour geschossen hat.

Die Natur hat hier viel zu bieten, und wenn man es für den Eigenbedarf fotografiert, kann man sich alles mitnehmen, was einem gefällt.

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